Logbuch der Bordkameradschaft

Tender-Rhein-A58

Eintrag Nr.: 001,Celle, den 28.06.2006

(KB) Es geschah im Morgengrauen, des 25.06.2006. Einige Exemplare unserer Mitbürger aus der Gattung der „Tender-fahrer“, sprangen mit Elan und frischer Lebensfreude aus ihren heimatlichen Kojen. Sie bestiegen dann in Begleitung ihrer „Liebsten“ ihre „Blechbarkassen“ und steuerten, mit Kurs Celle, über die Autobahn. Was war geschehen? Nun, sie folgten nicht dem „Ruf der Wälder“, sondern einem „inneren Instinkt“ welcher sie zur Zusammenkunft der Bordkameraden des ehemaligen Bundesmarine -Tenders A 58 – RHEIN trieb. Nach jahrzehntelangen, zum Teil mühseligen Nachforschungstätigkeiten, war es gelungen, eine fast 100 Kameraden umfassende, Namens- und teilweise fast auch komplette Adressenliste zusammenzustellen. Auf vielzähligen Wunsch war das Gasthaus „Waldgarten“, des Kameraden Reinhard FRITZ, als gemeinsamer Treffpunkt auserkoren worden. Die Gaststätte mit ihrer herrlichen Außenanlage war fast nicht zu toppen und wurde nur noch durch die Gastfreundschaft von Reinhard übertroffen. Am Abend des Anreisetages hatte unser Kamerad und Mitinitiator des Treffens, Karl-Heinz BROSCHK, einen „ Beamer “ aufgebaut und unter reger Anteilnahme allerAnwesenden wurden die von ihm selbst zusammengestellten und bearbeiteteten Foto-DVD`s über unsere Bordzeit, betrachtet und gemeinsame Erinnerungen darüber ausgetauscht. Spät nach Mitternacht und einer „Kraft gesetzlicher Willkür“ verlängerten „Sperrstunde“ wurde dann „per pedes“ zum „Poofen“ ins nahegelegene Hotel verlegt. Am Montag wurden dann die Kameraden HARTMANN, BRITZ, PETERSEN und KINDINGER verabschiedet. Die „Grillmeister,“ FRITZ, BROSCHK, BAUER und SCHUPPKE eröffneten die „Grillsaison“ im Gasthaus „Waldgarten“ mit der fachmännischen Zubereitung von kulinarischen Genüssen. Dienstags wurde dann „schweren Herzens“ und mit dem Versprechen, sich alle gesund und munter möglichst bald wiederzusehen, durch die bis zuletzt hochmotivierten Kameraden SCHUPPKE, WÖLKER, BROSCHK und BAUER, die lange Heimreise in die südlichen Gefilde unserer glorreichen Republik angetreten.

Klemens Bauer